Zitat: The Five People You Meet in Heaven

The Five People you meet in Heaven

Cover: sphere

Wenn der erste Satz eines Buches gut ist, freu ich mich noch mehr darauf weiterzulesen. Hier ist der erste Absatz aus The Five People You Meet in Heaven:

“This is a story about a man named Eddie and it begins in the end, with Eddie dying in the sun. It might seem strange to start a story with an ending. But all endings are also beginnings. We just don’t know it at the time.”

  • Mitch Albom in The Five People You Meet In Heaven
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Zitat: Mental Health

“This is important to me personally because I wouldn’t be able to function without the medication I take every day. It allows me to live with my thoughts rather than being controlled by them. (…) As I have said and written many times before: “There really is hope!” Even if your brain tells you there isn’t.”

  • John Green

Erstens kommt es anders…

Da es in letzter Zeit in meinem Leben sehr arbeitsintensiv zugeht, komm ich nicht dazu, entspannt zu lesen. In “Middlesex” von Jeffrey Eugenides finden sich zwar viele schön geschriebene Passagen, aber irgendwann sind die Zitate auch aufgebraucht. Daher gibt es heute einen Spruch, an den ich mich diese Woche erinnert habe:

“It’s nice to be important. But it’s more important to be nice!”

Nice

Bild: pixabay.com/User: ean254

Istanbul

Istanbul

Bild: S. Fischer Verlage

“Wann immer ich von der Schönheit und Poesie Istanbuls, des Bosporus, den dunklen Straßen schwärme, warnt mich eine innere Stimme davor, es den Autoren vor mir gleichzutun und den Glanz der Stadt zu überzeichnen, um mir damit über die Unzulänglichkeiten meines eigenen Lebens hinwegzuhelfen. Kommt die Stadt uns schön und verzaubert vor, so sollte doch auch unser Leben so sein. Wenn diese Autoren sich am Reiz der Stadt berauschen, ergötze ich mich zwar an ihren Geschichten und ihrer blumigen Sprache, doch kommt mir unwillkürlich in den Sinn, daß diese Leute eben nicht mehr in den von ihnen beschriebenen Gegenden lebten, sondern der Bequemlichkeit des modernen Istanbul den Vorzug gaben.”

  • Orhan Pamuk in Istanbul – Erinnerungen an eine Stadt

Trotzki

Meine Schwester Frida

Bild: Fischer Verlag

“Es war keineswegs ungefährlich, Trotzki Unterschlupf zu gewähren, aber das war ein zusätzlicher Anreiz für Diego. Diego liebte Aufregungen! Er liebte das Risiko! Mein armer Vater war völlig verwirrt und wusste nicht einmal, wer Trotzki überhaupt war: “Ich hoffe, dieser arme Mann hat nichts mit Politik zu tun! Heutzutage ist es gefährlich, sich in die Politik zu mischen!”, sagte er in einem fort.

Was soll ich Ihnen von León Trotzki berichten? Er hatte unglaublich blaue Augen – Augen wie weite, unergründliche Seen oder wie Felder voller Hyazinthen. Man konnte sich in diesen Augen verlieren, in ihrem Blau untergehen. Sie schluckten einen regelrecht und ließen alles andere vergessen. Er trug eine Brille mit einem Gestell aus Schildpatt, wie ein Ufer oder ein Wiesenrad, an dem alles braun und golden wird. Diese Brille, also, manche können ja keine Brille tragen, aber Leóns Brille zog die Blicke an und verlockte einen, in diese geheimnisvollen Augen zu sehen. Trotzki strahlte eine ungeheure Intensität aus. Wenn er ging, marschierte er wie ein Soldat im Gleichschritt mit vorgestrecktem Kinn. Kopf hoch, Kinn vor. Manchmal, wenn man gar nicht damit rechnete, dass er einen gesehen hatte, drehte er sich plötzlich um und winkte, sodass sein weißer Kinnbart und die Schnurrbartspitzen zitterten. Er war in jeder Hinsicht fanatisch.”

  • Aus Meine Schwester Frida von Bárbara Mujica