The Brief Wondrous Life of Oscar Wao

The Brief Wondrous Life of Oscar Wao

Bild: faber and faber

“The last time she tried to whale on me it was because of my hair, but instead of cringing or running I punched her hand. It was a reflex more than anything, but once it happened I knew I couldn’t take it back, not ever, and so I just kept my fist clenched, waiting for whatever came next, for her to attack me with her teeth like she did to this one lady in the Pathmark. But she just stood there shaking, in her stupid wig and her stupid bata, with two huge foam protheses in her bra, the smell of burning wig all around us. I almost felt sorry for her.”

  • Junot Díaz – The Brief Wondrous Life of Oscar Wao
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Diebe im Olymp

Percy Jackson

Bild: Carlsen

“Das macht mich traurig, Percy.”

“Was denn? Die Tatsache, dass du dich für diesen blödsinnigen Auftrag gemeldet hast?”

“Nein. Das hier macht mich traurig.” Er zeigte auf den vielen Müll auf dem Boden. “Und der Himmel. Du kannst ja nicht mal die Sterne sehen. Sie haben sogar den Himmel verschmutzt. Es ist schrecklich, heutzutage ein Satyr zu sein.”

“Klar. Hätt’ ich mir ja denken können, dass du ein Umweltschützer bist.”

Er starrte mich wütend an. “Nur ein Mensch schafft es, keiner zu sein. Deine Gattung müllt die Welt dermaßen schnell zu, dass … ach, egal. Es hat doch keinen Sinn, einem Menschen Vernunft predigen zu wollen. Aber wenn das so weitergeht, werde ich Pan niemals finden.”

(…)

Ein seltsamer Wind ließ die Bäume rascheln und vertrieb für einen Moment den Gestank von Müll und Schlamm. Dieser Wind brachte den Duft von Beeren und Wiesenblumen und sauberem Regenwasser, Dingen, die es vielleicht früher einmal in diesem Wald gegeben hatte. Plötzlich hatte ich Heimweh nach etwas, das ich nie gekannt hatte.”

  • Rick Riordan – Percy Jackson – Diebe im Olymp

Brooklyn

Brooklyn

Bild: dtv

“She was nobody here. It was not just that she had no friends and family; it was rather that she was a ghost in this room, in the streets on the way to work, on the shop floor. Nothing meant anything. The rooms in the house on Friary Street belonged to her, she thought; when she moved in them she was really there. In the town, if she walked to the shop or to the Vocational School, the air, the light, the ground, it was all solid and part of her, even if she met no one familiar. Nothing here was part of her. It was false, empty, she thought. She closed her eyes and tried to think, as she had done so many times in her life, of something she was looking forward to, but there was nothing. Not the slightest thing. Not even Sunday. Nothing maybe except sleep. In any case, she could not sleep yet, since it was not yet nine o’clock. There was nothing she could do. It was as though she had been locked away.

  • Colm Tóibín – Brooklyn

 

Eine Besprechung des Films findet ihr hier.

Die Kathedrale des Meeres

Die Kathedrale des Meeres

Bild: Fischer Verlag

“Etwas wird sich nie ändern, Arnau: Wer Geld hat, will mehr Geld. Er hat kein Geld zu verschenken und wird nie Geld zu verschenken haben. Wenn es eure Bischöfe nicht tun, weshalb dann die Gläubigen? Ob Darlehen oder Warengeschäft oder wie auch immerman das Ganze nennen mag – die Leute habe nichts zu verschenken, und doch sind wir (die Juden) die einzigen Wucherer.”

  • Ildefonso Falcones – Die Kathedrale des Meeres

Tulpenfieber

Tulpenfieber

Bild: Insel Taschenbuch

“Es ist März, der Frühling ist gekommen. Maria und ich gehen unter einer Kastanie entlang. Die klebrigen Knospen sind aufgesprungen, die zusammengepressten Blätter quellen hervor. Das zarte Grün versetzt mir einen Stich ins Herz. Als wir uns dem Marktplatz nähern, hören wir Gemurmel. Erst schwach, wie vom Meer, aber je näher wir kommen, desto lauter wird es, wächst zum Tosen – die Marktleute preisen ihre Waren an, Karren rumpeln vorüber. Meine Stimmung hebt sich.”

  • Deborah Moggach – Tulpenfieber

Das Orchideenhaus

Das Orchideenhaus

Bild: Golmann Verlag

“Harry war seit Langem klar, dass die Gene seines Vaters sich bei hm nicht durchgesetzt hatten. Seine Persönlichkeit ähnelte sehr seiner sanftmütigen, künsterlisch begabten Mutter Adrienne weit mehr. Allerdings leider auch in seiner Neigung zu unvermittelten Depressionen, in denen sich die Welt schwarz färbte und Harry sich abmühte, einen Sinn im Leben zu erkennen.”

  • Lucinda Riley – Das Orchideenhaus