Zitat: Good Night Stories for Rebel Girls

Good Night Stories for Rebel Girls“No matter what the challenges are, never walk away from your dream. The more you persist, the closer you are going to get to your goals. When things get tough, just get tougher.”

  • Amna Al Haddad in Good Night Stories for Rebel Girls
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Buch: Die Welt von oben

In einer Zeit, in der ich noch nicht genug zu tun habe, dachte ich mir: “Hey, ich probier’ mich mal als Buchbloggerin.” Hier ist also meine erste Buchrezension auf diesem Blog. Viel Spaß beim Lesen!

Die Welt von oben von Torsten Johannknecht

Cover: Randomhouse

Das erste, was mich bei “Die Welt von oben” angesprochen hat, waren Titel und Cover. Ursprünglich habe ich gedacht, dass es ein Buch über das Bergsteigen sei. Der dynamische Mann auf dem Cover erzählt mir in diesem Buch etwas über seine Erlebnisse beim Bergsteigen auf hohe Gipfel. Fehlgedanken. Der Mann auf dem Cover ist Autor Torsten Johannknecht. Und er geht nicht etwa wandern – dass Wandern cool sein kann, entdeckt er erst auf seiner Reise -, sondern ist mit 205cm sehr groß. Daher schreibt er aus seiner Perspektive. Die Freuden, aber doch meist Probleme, die seine Größe bei der Weltreise, die er gemacht hat, mit sich brachten. So passt auch der Untertitel sehr gut: “3 Kontinente, 7 Monate und jede Menge Abenteuer in Schuhgröße 52”. Ziemlich unvorstellbar. Ich bin da nämlich eher wie seine Reisebegleitung Bärbel – 164cm und Schuhgröße 37 (okay, Bärbel hat 38).
Hach ja, Bärbel. Bei ihr war ich mir auch erst ab Mitte des Buches sicher, in welchem Verhältnis sie zum Autor steht. Gut, dass sich das dann doch geklärt hat.

Als Reiselektüre im Liegestuhl am Pool war dieses Buch nahezu perfekt. Amüsant mit einer lockeren Wortwahl geschrieben. Am Anfang war ich zwar ein wenig verwirrt, ob Torsten Johannknecht überhaupt auf diese Reise gehen wollte, weil alles einen negativen Touch bekommen hat. Aber vielleicht hat er einfach Bärbel vermisst. Die war in den ersten sechs Wochen nämlich nicht dabei. Später ändert sich das. Da klingt es dann nicht mehr ganz so sarkastisch. Was mir sehr gefallen hat, ist, dass ich auf den ersten Seiten schon über Dinge gelesen habe, die ich auch machen möchte, wenn ich Lateinamerika (bzw. Südamerika) (wieder) bereise. Meine Bärbel – nein, sie heißt nicht wirklich Bärbel, aber zum Zwecke der Anonymität nennen wir sie so – meinte dazu nur: “Klingt gut. Machen wir.” In Kolumbien in einem LKW-Reifen ein Fluss hinunterfloaten ist also schon mal geplant. Davon, mit dem Fahrrad die Death Road herunterzufahren, war sie aber nicht so beeindruckt. Das Buch inspiriert auf jeden Fall. Egal, wie groß man ist.

Mehr als die Hälfte des Buchs nimmt die Reise durch Südamerika ein. Kommt wohl daher, dass sie dort auch die meiste Zeit verbracht hat. Hier liegen aber auch meine Kritikpunkte. Es wäre schön zu wissen, wie lange Johannknecht und seine Begleitung wo verbracht haben. In den Kapitelüberschriften steht zwar, wo die beiden sich gerade befinden, aber nicht wie lange. In meinen Augen kommen abgesehen von Neuseeland und Fidschi die anderen Länder beziehungsweise Kontinente zu kurz. Wie war es in Australien? Warum steht am Ende nichts mehr über Macau oder Bangkok? Am Ende hatte ich das Gefühl, dass Johannknecht seiner Deadline hinterher lief und sich kurz fassen musste. Das war sehr schade. Besonders, weil das Buch sonst so entspannt und flüssig zu lesen ist.

Ihr geht gerne auf Reisen, habt aber nicht die Zeit, das Geld, die Muße oder vielleicht den Mut, euch auf so ein Abenteuer einzulassen? Dann ist das Buch empfehlenswert. Ihr möchtet einfach nur wissen, was ihr einen über zwei Meter Mann nicht fragen solltet? Dann lest dieses Buch. Ihr hättet gerne eine kurzweilige Lektüre für Balkonien? Dann ist dieses Buch das Richtige. Mich hat es inspiriert und auf neue Ideen gebracht.

Titelbild: pixabay/stocksnap

Torsten Johannknecht: Die Welt von oben

Verlag: Goldmann Verlag
Erschienen: Mai 2018
Genre: Sachbuch/Reiseliteratur
Seitenzahl: 272
ISBN: 978-3-442-15949-9
Bindung: Paperback mit Klappbrochur
Preis: 12,00 €

 

Zitat: we were liars

we were liars

Cover: Delacorte Press

“Mirren stands with her feet on the lower half of the barrier, waving joyfully, her hair whipping in the wind.
Mirren. She is sugar. She is curiosity and rain.
Johnny jumps up and down, every now and then doing a cartwheel.
Johnny. He is bounce. He is effort and snark.
Gat, my Gat, once upon a time my Gat – he has come out to see me, too. He stands back from the slats of the fence, on the rocky hill that now leads to Clairmont. He’s doing pretend semaphore, waving his arms in ornate patterns as if I’m suppose to understand some kind of secret code. He is contemplation and enthusiasm. Ambition and strong coffee.
Welcome home, they are saying. Welcome home.”

  • Cadence Sinclair Eastman in we were liars von e. lockhart

Das Memorial

Das Memorial

Bild: Hoffmann und Campe

“Niemand hat es geschrieben, nirgends steht es zu lesen, ich bin es, der sagt: Gott fehlt die linke Hand, denn zu seiner Rechten, rechter Hand, nehmen die Auserwählten Platz, nirgends ist die Rede von Gottes linker Hand, nicht in der Heiligen Schrift und nicht bei den Kirchengelehrten, zur Linken Gottes setzt sich niemand, da ist die Leere, das Nichts, die Abwesenheit, also ist Gott Einhänder. Der Pater holte tief Luft und schloß: Jawohl, ihm fehlt die linke Hand.”

  • Pater Bartolomeu Lourenco in Das Memorial von José Saramago

Aristotle and Dante…

Aristotle and Dante

Bild: Simon & Schuster

…discover the Secrets of the Universe

“I thought of Dante and wondered about him.
And it seemed to me that Dante’s face was a map of the world. A world without any darkness.
Wow, a world without darkness. How beautiful was that?”

  • Aristotle in Aristotle and Dante Discover the Secrets of the Universe by Benjamin Alire Sáenz