Gespräch bei einem Dönerteller

Christoph

Foto: privat

Christoph und ich gehen in einen kleinen Dönerladen. Wir kommen gerade aus der Pressevorführung von „Avengers 3: Infinity War“ und sind immer noch mitgenommen von dem Actionspektakel in totaler Dunkelheit. Mit kleinen Pupillen verziehen wir uns in eine schummrige Ecke. Christoph hat sich vorher einen Dönerteller bestellt, von dem er mir die Pommes und die scharfe Soße anbietet. „Ich bin halt ein Weichei.“, sagt er und grinst mich an.

Wie sieht für dich die perfekte Pressevorführung aus?
Er grinst: Ich werde auf einer goldenen Sänfte in das Kino getragen, während Cast und Crew auf mich warten. Sie schütteln mir die Hand und sagen, sie freuen sich nachher auf meine Meinung. Dann guck ich den Film, während mir Trauben serviert werden. Danach kann ich noch nette Interviews mit den Verantwortlichen und Cast und Crew führen. Dabei kann ich ihnen sagen, welche Sachen sie am Film ändern sollen, weil ich die scheiße fand.
Dürfen denn noch andere mit im Saal sein oder soll das..
Sehr gerne. Gleiche Behandlung für alle, aber ich komm zuerst. Lacht. Wer mich nett fragt, darf sogar vor.

Was sagst du zu „Avengers“?
Bei dem Film fände ich es viel spannender, ihn in 5, 10 oder 15 Jahren zu besprechen. Jetzt hat man natürlich die Vorgängerfilme, der Comicfilm boomt und die Gesellschaft, die sich gerade wegen der dümmsten Kleinigkeiten an den Hals geht. Ich finde es retrospektiv viel interessanter, wenn man sieht, wohin sich alles entwickelt. Das wäre jetzt eher so eine Bestandsaufnahme. Bei „Infinitiv War“ würde ich wenig beschreiben und einfach nur klar stellen, dass es das Filmevent ist, auf das wahrscheinlich alle gewartet haben. Ich habe selten empfunden, dass das ganze Kino die größte Zeit wirklich an den Lippen eines Menschen beziehungsweise an den einzelnen Bildern des Films hängt.

Mein Lieblingsavenger ist Hawk-Eye. Hast du einen Liebling?
Ich habe eine Schwäche für Vision. Ich mag sehr den Maschinen-Mensch, der aus einem chaotischen Teil geboren wurde, aber eine „reine Seele“ hat. Auch wenn ich finde, dass Vision eine Story hat, die sich viel besser eignet in einen Film präsentiert zu werden als in Comics. Auf Papier wird er quasi alle fünf Jahre neu gebootet und erlebt das gleiche nochmal. Ansonsten mag ich Falcon sehr, der Captain America Side-Kick mit den Flügeln. Ich mag den Charakter, weil er nicht so gequält ist wie viele von den Haupthelden. Aber auch einen großen Sinn für Ehre und Gerechtigkeit hat.

Wie heißt du eigentlich?
Christoph Kellerbach

Deine Augenfarbe?
Schweigen. Angestrengtes nachdenken: Braun-grün?

Dein Alter?
32

Schuhgröße?
Wieder schweigen. Er guckt mich irritiert an: 40? 42?

Haarfarbe?
Braun

Deine Schullaufbahn?
Abschluss auf dem Gymnasium und ein abgebrochenes Theologiestudium.
Jetzt bin ich irritiert. Warum Theologie?
Ich fand Theologie, Glaube und Religion immer sehr spannend. Ich komme aus einer Familie, die nicht unbedingt religiös ist. Aber dieses klassische sonntags in die Kirche gehen, früher Kindergottesdienst, dann normaler Gottesdienst und so weiter. Der Punkt ist, es hat mich einfach immer interessiert, wie Religion und Mensch miteinander funktionieren. Der gleiche Punkt bei der Zeitung oder generell bei allem, worüber ich schreibe. Ich bin immer sehr interessiert, wie das, was vor Ort ist, interagiert mit den Menschen, die es entweder machen oder sehen.

Du wolltest also nie Priester werden?
Evangelischer Priester, ach so, evangelische Theologie. Ganz so crazy ist es nicht.
Hey! Wieso? Ich bin katholisch.
Ach so, ja, aber katholischer Priester wäre dann einfach nicht mein Ding gewesen, weil das öhm…
Zölibat nicht dein Ding ist.
Nee. Das Zölibat halte ich für ein wenig schwachsinnig, obwohl ich die Intention verstehen kann. Aber es ist nicht meins.

Dein Werdegang?
Direkt nach der Schule ein Freiwilliges Soziales Jahr. Parallel dazu bin ich bei der Rheinischen Post eingestiegen. Da habe ich angefangen zu schreiben. Sie meinten: „Hey, das ist doch cool. Willst du nicht hier bleiben?“ „Nee, ich will studieren.“ Aber währenddessen habe ich weiter geschrieben. Als das mit dem Studieren aufgrund von Krankheit ein paar Probleme gab, bin da hängengeblieben.

Für welches Ressort hast du geschrieben?
Erst verschiedenste Sachen über Schule und Kunst. Dann habe ich mich in alle anderen Ressorts außer Sport eingearbeitet. Generell wird bei uns gewechselt, dass ich alle halbe Jahre ein anderes Ressort mache. Um das Ganze frisch zu halten vom Schreibstil.

Was fandest du bisher am Interessantesten?
Kunst. Kunst und Kultur ist immer abwechslungsreich. Es ist spannend und leicht. Wenn ich ein Bild habe, interpretiere ich das. Dann verbinde ich es mit den Aussagen der jeweiligen Künstler. Vor allen Dingen muss ich das Ganze komprimieren, damit es in den Text passt und ich mich wirklich auf die unterhaltsamsten Dinge beschränke.

Wieso Sport nicht?
Ich war fünf Jahre in einem Fußballclub. Das meiste was ich da getreten habe, waren die anderen Spieler. Ich war ganz gut in Basketball und habe 10 Jahre Judo gemacht. Ich weiß auch nicht. Sport finde ich unglaublich langweilig, Sportlernamen aufzuschreiben, Spielzüge nachzuvollziehen und das zu kommentieren. Ich habe das Gefühl, das dafür relativ wenig Kreativität verlangt ist. Auch wenn das sehr vermessen ist, das anzunehmen. Aber ich finde es einfach nicht so spannend. Da ich die Möglichkeit hatte, immer was anderes zu schreiben, konnte ich das Gott sei Dank machen.

Der schrägste Auftrag, den du jemals erhalten hast?
Was negativ angeht: Ich musste mal über einen Hochseilgarten berichten.
Ich lache: Und du hast Höhenangst.
Ich glaube, da hab ich fünf Jahre meines Lebens verloren. Wir waren ganz oben auf dieser Holzplattform. Ich habe mich schon überall an den Ecken festgehalten. Der Typ, der mich herumgeführt hat, musste mir unbedingt zeigen, wie schön alles schwingt. Einer der unterhaltsamsten Aufträge war in Kleve, wo ich einen Escape Room getestet habe. Das war cool. Auch weil ich da über ein Erlebnis aus der Ich-Perspektive schreiben konnte.

Wie würdest du deinen eigenen Schreibstil beschreiben?
Popkulturell interessiert chronologisch.
Okay. Das darfst du mir erklären.
Bei Begleittexten zu Filmen, die ich schreibe, arbeite ich das Ganze in den historischen Genrekontext ein. Filme sind ja auch immer ein Produkt ihrer Zeit, aber beeinflussen gleichzeitig auch die Zeit. Genau diese beiden Aspekte herauszustellen, finde ich sehr interessant. Deswegen versuche ich immer zu schreiben, was die Inspiration für die Filme war oder auch welche Art von Genreentwicklung dazu geführt hat, das ein bestimmter Film entstanden ist. Welche Filme haben ihn beeinflusst, aber auch, ob er wiederum Filme oder das Genre beeinflusst hat. Kleinigkeiten, wo man die Reichweite des Ganzen mitkriegt. Ich hoffe, dem Leser damit die Information zu geben, um den Film besser interpretieren zu können. Ich habe es nicht gerne, wenn vorgeschrieben wird, dass ist meine Interpretation des Films, viel Spaß. Ich gebe dem Leser gerne – soweit mir das gelingt – das Handwerkszeug, damit er das selber machen kann.

Findest du dein Schreibstil hat sich über die letzten Jahre geändert?
Absolut. Ich denke auch, das ist eine wichtige Sache: Man kann immer besser werden und man sollte immer besser werden. Wenn ich Dinge von mir von vor 12 Jahren lese, gibt es viele Sachen, die mag ich noch. Dann gibt es andere Sachen, da denke ich: Oh Gott, nein, verbrennt es mit Feuer. Teilweise möchte auch die Redaktion das etwas auf eine bestimmte Weise geschrieben wird. Ich starte unheimlich gerne mit Zitaten in einen Text, wobei das Zitat immer einleitend und erklärend sein soll. Aber das ist bei uns nicht Gang und Gäbe. Deswegen habe ich mir das in letzter Zeit ein wenig abgewöhnt. Eine Sache, die ich gemacht habe, ohne es zu merken, ist, welches zu schreiben, anstatt Komma dass das. Da habe ich an mir gearbeitet, das ich andere Formulierungen verwende. Und dann achte ich darauf, dass ich unterhaltsam schreibe. Also erst Information und dann Unterhaltung. Aber im Sinne von Informationen 55% und Unterhaltung 45, wenn nicht noch näher dran. Das zu verbinden ist immer etwas, wo ich besser und abwechslungsreicher werden kann.

Und nun ein paar Rapid Fire Questions. Kennst du ja.
„Rapid Fire“ ist ein sehr guter Film mit Brandon Lee.
Ach so, ja. Vollkommen in meinem Gedankengang gestört. Den werde ich mir bei Gelegenheit einmal anschauen. Schwarz oder weiß?
Weiß.

Döner oder Pizza?
Döner-Pizza.

Kino oder DVD-Abend?
Arrgh, kann ich beides sagen?
Nein.
Kino.

Marvel oder DC?
DC.

Star Wars oder Star Trek?
Früher Star Wars, jetzt Star Trek. Also jetzt Antwort: Star Trek.

Kann ich vollkommen verstehen. Buch oder Film?
Film.

Planen oder Prokrastinieren?
Planen. Definitiv planen.

Held oder Anti-Held?
Held.

Baum oder Hund?
Baum.

Dein Lieblingsessen?
Nudeln mit Gehacktessoße und am besten ein bisschen Spinat dazu.

Lieblingsserie? Mit dieser Frage habe ich ihn vollkommen überfordert.
Das dauert jetzt. Ähm. Sledgehammer oder Babylon 5 oder Deepspace 9?
Fragst du mich das gerade?
Nee, ich frag mich das gerade. Hmm. Ich geh jetzt mit Sledgehammer.

Dein Lieblingsgenre?
Kann ich Sci-Fi-Action sagen?
Bestimmt.
Dann Sci-Fi-Action.

Deine Lieblingszeitschrift?
Muss die immer erscheinen?
Nö.
Kommt die Frage Lieblingsbuch noch?
Nein.
Dann “Seagalogy” von Vern. Ein generelles Wohlfühlteil. Das kann ich mir immer wieder reinziehen.

Was ist für dich das perfekte Date? Ich sehe an seinem Gesichtsausdruck, das er mit der Frage nicht gerechnet hat. Es ist lange still.
Irgend eine coole Aktivität. Nach Hause kommen, Schuhe hoch, auf der Couch kuscheln und dabei einpennen.

Definiere coole Aktivität.
Irgendwas, wo wir aktiv sind, was unterhaltsam ist, aber nicht zu wild beziehungsweise nicht zu hoch. Wenn wir auf einen Hochseilgarten gehen, habe ich wahrscheinlich ein bisschen zuviel Höhenangst, aber ansonsten irgendwas zwischen Club, Tanzen und Kinoabend. OK, das ganze ist nicht wild. Oder zum Beispiel hier in Köln mit den Paddelbooten fahren. Irgend sowas nettes.
Irgendwas nettes? Nett ist kein gutes Wort.
Nett kann manchmal ganz nett sein. Irgendwas, wo wir sozial interagieren können und was Unterhaltsames machen, das wir sonst im Alltag nicht tun würden. Besonders vielleicht irgendwas, wo wir sehen: „Oh, da wollten wir schon immer mal hingehen.“ Es gibt ja solche Sachen, wo man immer vorbeiläuft. Einfach das machen.
Hast du spontan schon mal gesagt: „Guck mal, das wollte ich schon immer mal machen. Lass uns das jetzt machen. Wir haben Zeit.“?
Tatsächlich.
Was habt ihr gemacht.
Das war in Essen ins Museum gehen. Ich bin ewig dran vorbeigelaufen. „Ich will da mal hingehen.“ „Ja, lass uns machen.“ „OK.“

Du findest 50 Euro auf der Straße. Was machst du damit?
Mich für eine Minute mich ärgern, dass ich den Schein nicht einstecken und damit weggehen kann. Und dann in dem Geschäft in der Nähe fragen, ob den jemand verloren hat. Falls das nicht der Fall ist, geh ich zur Polizei. Wenn ich es einstecken würde, würde ich unruhig schlafen. Aber mein Wohlschlaf ist mir mehr wert, als mit dem Geld wegzulaufen.
Bei welchem Betrag würdest du denn nicht zur Polizei gehen?
Alles bis 20 Euro vielleicht. Bei 20 Euro würde ich nachdenken. Keine Skrupel hätte ich bei 5 Euro.
Also 5 Euro würdest du einstecken. Bei 10 und 20 Euro würdest du überlegen und ab 50 Euro würdest du definitiv zur Polizei gehen.
Nee, ab 20 Euro gehe ich zur Polizei.

Eine schlecht Angewohnheit von dir?
Ich bin sehr nachtragend.
Ui, muss ich jetzt aufpassen?
Wie aus der Pistole geschossen: Ja. Dann grinst er breit. Aber deswegen: Ich bin auch ehrlich. Manchmal.

Was macht dich richtig wütend?
Leute, die mir nicht sagen, was sie meinen. Ich kann mit ganz viel arbeiten, aber nicht mit irgendwelchen hintergründigen Sachen. Ich habe gerne abends um 20 Uhr alles geklärt, damit ich meinen Seelenfrieden hab und in Ruhe schlafen kann. Es geht mir tierisch auf den Sack, wenn irgendwelche Leute, irgendwas haben, was sie bei mir stört und mir das nicht sagen. Sie sollen nicht damit hinterm Berg halten, sondern einfach sagen: Das ist doch scheiße, hey, mach das nicht. Es ist absolute Verschwendung von Lebenszeit und Emotionen. Und Dummheit ist eine Sache, die mich manchmal ziemlich aggro macht. Da kann ich mehr mit kalkulierter Bosheit leben, als mit einfacher Blödheit.
Du sagst also immer sofort, wenn dich was stört?
Genau. Weil ich mich es sonst selber zu sehr nervt.

In welcher Filmdystopie würdest du gerne leben?
Da muss ich jetzt drüber nachdenken. Mh, mh, mh. Das ist eine sehr gute Frage, auf die ich gerade keine Antwort weiß. Ich werde noch ein bisschen essen. Er kaut und schweigt.
Oh fuck! Ich bin schon wieder an das Scharfe gekommen. Kannst du das nicht weg essen?
Ohne Pommes ist mir das auch zu scharf.
Na gut. Wieder Stille.
Schwierige Frage? Fällt dir gerade keine Dystopie ein oder kannst du dich nicht entscheiden?
Die sind alle scheiße! Das sind alles Dystopien! Ich wiege gerade ab, welche am wenigsten beschissen wäre. Stille. Ich weiß es! „Last Man On Earth“, damit ich einen ultraheroischen Last Stand Off hätte. Wenn alle schon drauf gehen, kann ich wenigstens am coolsten drauf gehen. Als Last Man on Earth werde ich einen glorreichen Tod sterben und dabei noch Massen von diesen vampirhaften Viechern mitreißen.
Das hört sich heldenhaft an. Ein würdiger Tod.
Deswegen. Wenn ich schon irgendwo leben muss, dann da, wo es vorbeigeht und man dann das Vorbeigehen auch noch cool macht.

Über welche Filme schreibst du am liebsten?
Zombiefilme. Zombiefilme, weil man da auch immer etwas zeitgeschichtliches und soziale Sachen reininterpretieren kann.
Ich habe nicht viele Zombiefilme gesehen, weil es eigentlich nicht mein Ding ist, aber wenn ich an Zombiefilme denke, kommt entweder „Dead Snow“ oder „Black Sheep“. Zombie-Schafe sind schon geil.
Kennst du „Brain Dead“ von Peter Jackson?
Ich hab mich mit Peter Jackson vor „Herr der Ringe“ nie beschäftigt.
Wenn du „Black Sheep“ magst, wirst du „Brain Dead“ lieben. Guck, dass du die uncut Fassung bekommst. „Brain Dead“ ist die perfekte Variante von dem Film, der „Black Sheep“ schon ist. Aber mit richtigen Zombies und ohne Schafe. Muss ich leider sagen.
Aber die Zombie-Schafe!
Es gibt ein Zombie-Baby. Reicht das?
Ist das wie ein Alien-Baby? Das wie in dem Film aus Sigourney Weaver rauskommt?
Nee, eher, wie wenn man ein normales Baby auf Crack bringt.

Welchen Film würdest du mir empfehlen? Oder welchen Film sollte ich mir unbedingt angucken?
„Her“ von Spike Jones.
Den kenn ich.
Dann „Ilsa She Wolf of the SS“, um beim Nazi-Thema zu bleiben.

Was sagst du, wenn dich ein Mensch nach deinem Beruf fragt?
Ich schreibe.
Kommen dann noch Folgefragen oder reicht das bei den meisten?
Ich sage mal so: Die Leute, die keine Folgefragen haben, sind die, die sich meistens nicht für mich interessieren. Das ist ok. Mit den anderen komm ich dann oft nett ins Gespräch. Ich schreibe so viel. Ich mein, ich schreib zum Spaß Kritiken. Ich schreib für meinen Lebensunterhalt für die Zeitung und gleichzeitig die ganzen Filmbegleittexte. Ich hab die Abwechslung. Das ist cool. Andererseits kann ich das schlecht alles auf eine Visitenkarte packen. Deswegen einfach nur Christoph Kellerbach: Ich schreibe.

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