Zigi und Évi

die-hellen-tage

Bild: Fischer Verlag

“Zigi habe gesagt, er sei nur geblieben, um Évi zu begegnen, die aus irgendeinem Grund seinen Weg nicht früher habe kreuzen wollen, unter einem Zirkusdach, neben Reitern und Pferden, die mit ihren Hufen das Sägemehl aufwirbelten, wo Évi an einem Seil unter die Kuppel gezogen worden war und sich kopfüber hatte hinabfallen lassen, bis er ihr Gesicht sehen konnte und nach ihren ersten Blicken, ihren ersten Worten sicher war, es war wegen ihr, dass er nie weggegangen war, es war, um mit ihr in einem lichten Gefüge zu leben, zwischen dem Trapez und dem Schlagen der Trommeln, zwischen dem lauten Applaus am Abend und den leisen Spaziergängen durchs Stadtwäldchen, die jedes Mal unter den hellen Strahlern des großen Karussells endeten, vor seinen weißen Holzpferden und goldenen Kutschen, zu jeder Jahreszeit, bei jedem Wetter, immer am ersten Tag der Woche, wenn der Zirkus keine Vorstellung gab.”

  • Zsuzusa Bánk – Die hellen Tage
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