Prince Caspian

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Bild: HarperCollins Publishers

“Aslan said nothing.

“You mean,” said Lucy rather faintly, “that it would have turned out all right – somehow? But how? Please, Aslan! Am I not to know?”

“To know what would have happened, child?” said Aslan. “No. Nobody is ever told that.”

“Oh dear,” said Lucy.

“But anyone can find out what will happen.” said Aslan.”

  • C.S. Lewis – Prince Caspian (The Return to Narnia)
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Hasenherz (2)

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Bild: rororo

“Zu Kreuz kriechen, was sonst? Und das wird er auch tun, der arme Junge. Im Grunde ist er genau wie sein Vater. Hat ein zu weiches Herz. Darum regieren vermutlich die Männer die Welt. Weil sie nur aus Herz bestehn.”

“Das ist ein ungewöhnlicher Gesichtspunkt.”

“So? Das bringt die Kirche einem doch bei. Männer sind ganz Herz, und Frauen sind ganz Körper. Ich weiß nicht, wer dann den Verstand haben soll. Gott wahrscheinlich.”

  • John Updike – Hasenherz

Bäume

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Bild: dtv

“Nachher, als ich ein wenig darüber nachdachte, habe ich diese plötzliche Freude, als Kakuro von den russischen Birken sprach, zum Teil verstanden. Ich spüre die gleiche Wirkung, wenn man von Bäumen spricht, von irgendwelchen Bäumen: von der Linde im Hof des Bauernhofs, der Eiche hinter der alten Scheune, den großen Ulmen, die heute verschwunden sind, den vom Wind gekrümmten Pinien die windigen Küsten entlang usw. Es liegt soviel Menschlichkeit in dieser Fähigkeit die Bäume zu lieben, soviel Sehnsucht nach unserem ersten Staunen, soviel Kraft, sich inmitten der Natur so unbedeutend zu fühlen…ja, das ist es: Der Gedanke an die Bäume, an ihre unbeteiligte Majestät und an die Liebe, die wir für sie empfinden, lehrt uns, wie lächerlich wir sind, häßliche Parasiten, die sich auf der Oberfläche der Erde tummeln, und macht uns gleichzeitig würdig zu leben, weil wir fähig sind, eine Schönheit zu erkennen, die uns nichts schuldig ist.”

  • Muriel Barbery – Die Eleganz des Igels

Zigi und Évi

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Bild: Fischer Verlag

“Zigi habe gesagt, er sei nur geblieben, um Évi zu begegnen, die aus irgendeinem Grund seinen Weg nicht früher habe kreuzen wollen, unter einem Zirkusdach, neben Reitern und Pferden, die mit ihren Hufen das Sägemehl aufwirbelten, wo Évi an einem Seil unter die Kuppel gezogen worden war und sich kopfüber hatte hinabfallen lassen, bis er ihr Gesicht sehen konnte und nach ihren ersten Blicken, ihren ersten Worten sicher war, es war wegen ihr, dass er nie weggegangen war, es war, um mit ihr in einem lichten Gefüge zu leben, zwischen dem Trapez und dem Schlagen der Trommeln, zwischen dem lauten Applaus am Abend und den leisen Spaziergängen durchs Stadtwäldchen, die jedes Mal unter den hellen Strahlern des großen Karussells endeten, vor seinen weißen Holzpferden und goldenen Kutschen, zu jeder Jahreszeit, bei jedem Wetter, immer am ersten Tag der Woche, wenn der Zirkus keine Vorstellung gab.”

  • Zsuzusa Bánk – Die hellen Tage