Die hellen Tage (2)

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Bild: Fischer Verlag

“Wir waren nach Rom gekommen, um Dinge zu erfahren, die wir nicht hatten wissen wollen und die jetzt über uns bestimmten, als gebe es nichts anderes mehr, als habe es davor nichts gegeben und als könne es auch danach nichts mehr geben.”

  • Zsuzsa Bánk – Die hellen Tage

 

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Die hellen Tage

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Bild: Fischer Taschenbuch

Aus diesem Buch könnte ich jeden Satz oder Absatz nehmen, so schön ist es geschrieben. Es werden also sicher nach heute noch weitere Zitate aus diesem Buch folgen.

“Wenn vor dem runden Fenster Schnee fiel, füllte Évi Kohlen nach und zog die Strickjacke über, und während sie auf Dächer, auf Antennen und Schornsteine schaute, legten sich die Wege vor ihre Augen, die das Land wie ein Geflecht aus Adern überzogen und die sie länger als ein Jahr abgelaufen waren, auf Asphalt und Kies, durch Schmutz und Staub, mit Zigis Koffer in der Hand, mit dem Seil über der Schulter und Aja auf dem Rücken, zwischen Flüssen und Wäldern, in denen Évi nachts dichter an Zigi herangerückt war, auf den Morgen gehofft und versucht hatte, sich in der Dunkelheit nicht zu fürchten.”

  • Zsuzsa Bánk – Die hellen Tage