The Intern

Trailer

Jules Ostin hat es innerhalb kürzester Zeit geschafft, ihren hippen Online-Versand für modische Frauenbekleidung zu einem Megahit zu machen. Das hat viel Fleiß, harte Arbeit und wenig Schlaf gekostet. Leider hat auch das Verhältnis zu ihrer kleinen Familie – Mann Matt und Tochter Paige – darunter gelitten. Da kommt der 70-jährige Senior-Praktikant Ben zur rechten Zeit. Er versteht ziemlich schnell den Umgang mit den (für ihn) neuen Medien. Auch die Situation der Firma hat er schnell durchschaut und kann sich durch sein Engagement schnell zurecht finden. So erobert er nicht nur das Herz und den Respekt der meist jungen, hippen Angestellten, sondern erhält auch einen besonderen Platz in Jules’ Herz.

Fast bis zum Ende schafft es The Intern (dt. Man lernt nie aus) witzig, wortgewandt und unterhaltsam zu sein. Mit einer Reise nach San Francisco beginnt aber leider auch eine Reise in die Belanglosigkeit. Der vorgegebene Optimismus der Hauptdarstellerin ist leider nicht sehr glaubwürdig, nicht durchdacht und kommt auch nicht überzeugend rüber. Ein anderes Ende wäre vorteilhaft gewesen. Das Abdriften von Komödie in Drama tut dem Film – so leid es mir tut – nicht gut.

Vom Ende abgesehen ist es ein wunderbarer Film. Anne Hathaway als Jules und Robert De Niro als Senior-Praktikant (The Intern) Ben sind ein tolles Team. Seine Altersweisheit und Aufmerksamkeit gepaart mit ihrer Impulsivität und Eigenbrödlerei ergänzen sich optimal, obwohl sie es vielleicht nicht von Anfang an wissen. Viele neue junge Talente laufen vor der Kamera herum, ob im Film als Mitglieder des Start-up-Unternehmens oder als Schauspieler spielt dabei keine Rolle. Die Unvoreingenommenheit und Offenheit, die über den Film transportiert werden, sind ansteckend. Man merkt, dass es sich um eine große zusammenhaltende Gemeinschaft handelt. Das macht gute Laune.

Trotz des Endes habe ich den Film sehr gerne gesehen. Er ist witzig und charmant. Eine großartige Bestzung – allen voran Jojo Kuschner als Jules’ Tochter Paige – und herzerwärmende zwischenmenschliche Beziehungen machen den Film trotz unglaubhaftem Schluss zu einem Feel-Good-Movie.

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