Inside Out

Trailer

Inside Out (dt: Alles steht Kopf) ist der neuste Animationsfilm aus dem Hause Pixar.

Es hat lange gedauert, aber endlich habe ich es geschafft, den Film zu sehen. Da ich überwiegend Positives gehört hatte, war ich dementsprechend gespannt, ob sich meine dann doch recht hohen Erwartungen erfüllen würden.

Wir alle haben fünf Stimmen in unserem Kopf: Freude, Trauer, Wut, Ekel und Angst. Die Stimmen gehören im Film zu fünf kleinen Figuren, die in unserem Kopf eine Schaltzentrale bedienen und sich so um unsere Stimmung und unsere Erinnerungen kümmern. In Inside Out bekommt der Zuschauer hauptsächlich einen Einblick in das Gefühlsleben der 11-jährigen Riley, die gerade von Minnesota nach San Francisco gezogen ist. Das Emotionschaos ist groß und in der Schaltzentrale geht es hoch her, vor allen Dingen, als in dem Trubel Freude und Trauer im Gedächtnis bzw. in Rileys Erinnerungen verloren gehen und den Weg in die Zentrale zurückfinden müssen.

Inside Out erklärt amüsant und kindgerecht wie Emotionen, Erinnerungen und das Gedächtnis funktionieren und ein wenig auch, was in der Pubertät passiert. Ich bin mir nur nicht sicher, ob Kinder das auch verstehen oder überhaupt wissen wollen oder ob sie nicht einfach die tolle, spannende Geschichte genießen möchten und das Interpretieren einfach den Erwachsenen überlassen. Egal wie: es ist auf jeden Fall eine Freude den Film zu schauen. Es gibt viele schöne Momente und lustige Dialoge, aber auch Szenen die zum Nachdenken anregen und auch ein wenig auf die Tränendrüse drücken (wie das bei Disney-Filmen halt sein muss). Alle Elemente, die in einem Kinderfilm vorkommen müssen, sind auch hier vorhanden. Das einzige, was mir nicht so gut gefallen hat, war das Freude ganz schön fies zu Trauer war und sich noch nicht mal verbal entschuldigt. Ein paar Worte zu Freudes Entscheidung Trauer die Kernerinnerungen zu überlassen, hätte ich schön gefunden. Alles in allem ist es dennoch ein wunderbarer Wohlfühlfilm für die ganze Familie – eben typisch Pixar.

Tag 5

Lieblingsliebesgeschichte in einem Film:

Kein Happy-End – Edith und Abby in If these walls could talk 2 (dt: Women love Women)

 

Happy End – Rachel und Luce in Imagine me and you (dt: Hochzeit zu dritt)

 

Hetero: Céline und Jesse in Before Sunrise, Before Sunset und Before Midnight