5 Filme im späten Sommer

Es tut mir leid, dass es in den letzten Monaten auf diesem Blog sehr ruhig war. Es lag nicht daran, dass ich keine Filme geschaut habe, sondern daran, dass ich ein paar Dinge in meinem Leben sortieren musste. Aber um nicht zu vergessen, was ich in den letzen Monaten gesehen habe, euch mal wieder ein wenig Lesestoff zu bieten und es beim letzten Mal so gut geklappt hat, kommen hier wieder fünf Filme in fünf Minuten: Minions, Learning to drive, Paper Towns, Queen of the Desert und While we’re young.

Minions

Worum es geht: Minions ist das Prequel zu den beiden Despicable Me Filmen. Die Minions gibt es seit Anbeginn der Zeit. Genauso lange suchen sie nach dem schrecklichsten Schurken, den es auf der Erde gibt. Doch Schurken sind rar und so machen sich Kevin, Bob und Stuart auf den Weg in die weite Welt, um den fiesesten Bösewicht zu finden. Nach langer Suche finden sie Scarlett Overkill und ihr Leben scheint wieder einen Sinn zu haben.

Was ich denke: Sowohl Sandra Bullock als auch Carolin Kebekus sind als die Sprecherinnen von Scarlett Overkill sehr gut. Der Film hat Situationskomik und Wortwitz, aber den beiden Vorgänger kommt Minions nicht mal geringfügig nahe. Für Kinder ist er sehr gut gemacht, aber Erwachsene kommen nicht auf ihre Kosten. Netter Film, aber mehr nicht.

Paper Towns – Margos Spuren

Worum es geht: Als die ungewöhnliche Margo mit ihrer Familie ins Nachbarhaus zieht, verliebt sich Quentin sofort in sie. Das war in der Grundschule. Nun stehen beide kurz vor ihrem Schulabschluss und Margo verschwindet. Quentin findet Hinweise, die Margo anscheinend hinterlassen hat und macht sich mit seinen Freunden auf den Weg, sie zu finden.

Was ich denke: Nachdem ich die Buchvorlage von John Green gelesen habe, war ich sehr gespannt. Der Film steht dem Roman in nichts nach, aber genauso wie im Buch hat mir etwas gefehlt – einen Überraschungseffekt oder Twist. So ist der Film recht vorhersehbar. Trotzdem ist er lustig und absolut sehenswert, besonders weil ein paar Zeilen in dem Film vorkommen, die durchaus zitatwürdig sind. Die Essenz des Films: “What a treacherous thing to believe that a person is more than a person.”

Learning to drive – Fahrstunden fürs Leben

Worum es geht: Wendy wird nach mehr als zwanzig Jahren Ehe von ihrem Mann für eine Jüngere verlassen. Um sich ein wenig Unabhängigkeit zu erobern, beschließt sie in den turbulenten Straßen New Yorks endlich ihren Führerschein zu machen. Ihr Fahrlehrer ist der Inder Darwan. Bei den Fahrstunden kommen sich die beiden näher und erlauben sich, hinter die Fassade des anderen zu blicken.

Was ich denke: Learning to drive ist keine Überraschung und doch ein schöner, ruhiger Film. Zwei komplett unterschiedliche Kulturen knallen aufeinander und was für den einen selbstverständlich ist, ist für den anderen unvorstellbar. Angesprochen hat mich als erstes das Filmplakat und dann der Trailer. Der Film ist angenehm  unaufdringlich und hat mich nicht enttäuscht. Schon alleine die kurzen Auftritte von Grace Gummer als Wendys Tochter waren es wert.

Queen of the Desert – Königin der Wüste

Worum es geht: Gertrude Bell will sich den gesellschaftlichen Konventionen des anfänglichen 20. Jahrhunderts nicht fügen, sondern raus, die Welt entdecken, alles in sich aufsaugen und soviel lernen, wie möglich. Dabei führt sie ihr Weg zu den verschiedensten Clans in die Wüste im Norden Afrikas.

Was ich denke: Gertrude Bell war eine imposante, intensive Frau, der Nicole Kidman nicht gerecht werden kann. Mit Botox im Gesicht spielt es sich einfach nicht so eingehend, wie die Rolle es verlangt. Aber auch durchdringende Blicke schlagen fehl. Ich bin von dieser Frau bei weitem nicht so beeindruckt wie es ihr gebührt. Beeindruckend dagegen sind die Bilder der Wüste und die Landschaftsaufnahmen. Dafür widerum hat sich der Film gelohnt.

While we’re young – Gefühlt Mitte Zwanzig

Worum es geht: Josh, Dokumentarfilmer, mitte vierzig und seine Frau Cornelia freunden sich mit dem zwanzig Jahre jüngeren Pärchen Jamie und Darby an. Jamie möchte ebenfalls Dokumentarfilme drehen. Josh und Cornelia sind begeistert von der ansteckenden Energie des Paares und Josh taucht in Jamies Filmidee voll ab, bis er merkt, dass anscheinend nicht alles so koscher ist.

Was ich denke: Ich habe den Film gesehen und schon fast wieder vergessen. Es ist nicht so, dass er schlecht ist, aber er hat keine große Aussage und begeistern konnte er mich auch nicht. “Sei glücklich mit dem, was du hast und versuche nicht, jemand anderer zu sein.”, ist wohl die Erkenntnis, die gewonnen werden soll.

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