Birdman

Trailer

Riggan Thomson war vor langer Zeit eine berühmte Persönlichkeit. Er war Birdman, ein Superheld, der über die Leinwand flog. Aber der dritte Teil floppte. Niemand wollte ihn mehr sehen. Nun meldet er sich zurück. Er hat einen Bestseller für die Bühne adaptiert, Regie geführt und spielt die Hauptrolle. Das Stück wird natürlich nicht irgendwo aufgeführt, sondern – wie soll es anders sein – am Broadway. Kein Wunder, dass da die Nerven blank liegen. Besonders wenn kurz vor der ersten Vorpremiere der Schauspieler einer weiteren Hauptrolle schwer erkrankt. Der kurzfristige Ersatz ist ein cholerischer Exzentriker, der es nicht ertragen kann, wenn er nicht im Mittelpunkt steht. Außerdem muss sich Riggan um seine Tochter Sam kümmern, die gerade aus der Reha entlassen wurde und als seine Assistentin arbeitet. Seine Freundin ist schwanger und seine Ex-Frau taucht unangekündigt in seiner Umkleidekabine auf. Entspannt ist anders. Ansonsten ist da noch die Stimme in seinem Kopf, Birdmans Stimme, die ihn nicht in Ruhe lässt, ständig an ihm rumnörgelt und ihn runtermacht. Keine guten Voraussetzungen für das Gelingen eines Theaterstücks.

Ich verstehe nicht, warum dieser Film so hoch gehypt wurde. Na gut, das ist übertrieben. Ich habe eine Ahnung, warum dieser Film so hoch gehypt wurde. Nicht nur der Film spielt im Theater, sondern der Film ist auch so aufgemacht, als wäre er ein Theaterstück. Alles ist ein wenig übertrieben; vor allem die Interaktion oder nicht Interaktion der Figuren miteinander. Wobei ich hier bei nicht nur die verbale, sondern auch die non-verbale Kommunikation, aber auch die Stille meine. Die grandiosen schauspielerischen Leistungen aller möchte ich auch in keinster Weise leugnen, aber ich fand den Film langatmig und aufgebläht. Auch habe ich so einige Dinge nicht verstanden. Was sollte die Birdman-Stimme in seinem Kopf? Warum ist er durch die Luft geflogen? Warum ist seine Ex-Frau auf einmal aufgetaucht und wie geht es mit seiner Freundin weiter? Immer wieder fangen Geschichten an, die nicht zu Ende erzählt werden. Um es kurz zu machen, mich hat der FIlm nicht überzeugt.

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