The Theory of Everything

Trailer

The Theory of Everything (dt. Die Entdeckung der Unendlichkeit) befasst sich mit dem Lebenslauf des berühmten Physikers Stephen Hawking. Der Film steigt sofort ins Geschehen ein. Wir befinden uns in den 1960er Jahren an der Cambridge-Universität in England. Hawking ist dort als Doktorand in theoretischer Physik angenommen worden und blüht in seiner Arbeit auf. Beflügelt wird er auch durch Jane, einer Studentin, in die er sich Hals über Kopf verliebt. Die Anziehung beruht auf Gegenseitigkeit und beide sind überglücklich. Das unbefleckte Glück wehrt nicht lang, denn nach einem Zusammenbruch wird bei Hawking ALS diagnostiziert. Die Ärzte geben ihm nur noch zwei Jahre zu Leben. Doch beflügelt von seiner Liebe zu Jane und zu seiner Arbeit trotzt er allen Voraussagen und geht seinen ganz eigenen Weg.

Der Film hat mich in seiner Ehrlichkeit berührt. Es wird nichts beschönigt, aber auch nichts unnötig dramatisiert. Er zeigt den Weg eines heute großen Mannes. Immer an seiner Seite ist Jane. Die tiefe Liebe, die die beiden verbindet tut weh. Und auch wenn sie erschöpft ist und nach Anerkennung und Trost sucht, auch wenn sie verzweifelt ist, so fühlt sich Jane Steven doch zutiefst verbunden und kann ihn nicht aufgeben. Sie gibt ihm, was er braucht, um das zu sein, was er zu sein vermag. Dafür würde er ihr gerne mehr geben, aber dabei stößt er an seine Grenzen. Die Beziehung der beiden ist so komplex und dennoch wunderbar dargestellt, dass der Film trotz seiner Länge nicht langweilig wird. Dazu tragen auch die Leistungen von Eddie Redmayne als Stephen Hawking und Felicity Jones als Jane Wilde bei. Redmayne spielt so nuaunciert und genau, dass er zu recht für den Oscar nominiert ist. Jones steht ihm aber in nichts nach. Ihre Zerrissenheit zwischen ihrer Liebe zu Stephen und ihren eigenen Bedürfnissen, die immer wieder zu kurz kommen, spielt sie sehr feinfühlig und eingängig. Ein zugleich faszinierender, wie schöner Film auf der einen Seite darüber, was eine Liebe aushalten kann und auf der anderen Seite, was im Leben alles möglich ist, wenn der Wille stark genug ist.

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One thought on “The Theory of Everything

  1. jetzt guck ich mir den auf jeden Fall an 🙂

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