The Hobbit: The Battle of the Five Armies

Trailer

Der letzte Teil der Hobbit-Triologie The Battle of the Five Armies, und ich habe es endlich geschafft, ihn zu sehen. Um es vorweg zu nehmen: Ja, ich war ein wenig enttäuscht. Andererseits ist er ein Teil des Herr-der-Ringe-Imperiums und daher kann ich ihn nicht so schlecht reden, wie er wahrscheinlich war.

Auch in diesem Teil – vielleicht noch mehr als in den anderen beiden – sind viele Dinge hinzugefügt worden, die nicht im Buch stehen. Die Liebesgeschichte von Kili und Tauriel muss zu Ende erzählt werden, Legolas taucht wieder auf und eine kleine Episode mit Galadriel, Elrond, Saruman und Radagast spielt eine Rolle. Wie auch in den vergangenen Teilen ist es also nicht weise, sich an der Buchvorlage festzuklammern, sondern einfach die über zwei Stunden andauernde Schlacht zwischen Zwergen, Elben, Menschen und Orks zu genießen.

Bevor Bard Smaug töten kann, zerstört der Drache die ganze Stadt. Die Häuser stehen in Flammen, Menschen versuchen sich vor den fallenden Trümmern aufs Meer zu retten und dem Flammenmeer zu entkommen. Während Durin in der Burg langsam wahnsinnig wird, weil die Zwerge und er den Arkenstein nicht finden können (wir erinnern uns daran, dass Bilbo den Arkenstein in The Desolation of Smaug an sich genommen hat), führt Bard die verbleibenden Einwohner von Seestadt in Richtung Erebor, um dort Schutz vor dem Winter zu suchen. Außerdem wollen sie einen Teil des Schatzes als Entschädigung erlangen, so wie Thorin es versprochen hat. Als die Seestädter in der Burg ankommen, treffen sie auf Thranduil und sein Elbenheer. Auch er will einen Teil des Schatzes für sich und sein Volk beanspruchen. Bard fordert Thorin auf, sich an die Abmachung zu halten, doch Thorin – von der “Drachenkrankheit” befallen – will den Schatz für sich allein in Anspruch nehmen. Er führt lieber Krieg, als sich an sein Wort zu halten. Und so beginnt die Schlacht zwischen Zwergen, Elben und Menschen. Nicht lange, bis auch die Orks mitmischen, um das strategisch günstig gelegene Erebor zu erobern. Die Schlacht der fünf Heere ist eröffnet und bringt Tod und Verderben mit sich.

Wie in vielen Filmen war auch in The Battle of the Five Armies das 3D-Extra unnötig. Es hat keine zusätzlichen Effekte gebracht oder irgendeine erkennbare Funktion gehabt. Ansonsten besteht der Film wie schon gesagt aus viel Gemetzel und wenig Dialog. Auch in diesem Teil ist erkennbar, dass Regisseur Peter Jackson dem Horrorfilm-Genre sehr zugetan ist. Die Orks sehen furchterregend aus, Köpfe fliegen, doch floß erstaunlich wenig Blut. Zwischen all dem Horror und den ernsten Momenten gab es immer wieder etwas zum Schmunzeln. So hat es zum Beispiel sechs Filme gebraucht, bis Legolas einmal hinter sich greift und er tatsächlich keine Pfeile mehr hat. Die Schauspieler haben mir alle gut gefallen, daher kann ich keinen einzelnen gesondert hervor heben. Martin Freeman als Bilbo liegt mir wohl nur deshalb ein wenig mehr am Herzen, weil er derjenige ist, der versucht zu vermitteln und Frieden zu bringen. Der kleine Hobbit, der den anderen Beteiligten ins Herz schauen kann und doch einfach nur nach Hause ins Auenland möchte. Bilbo Beutlin als kleiner Funke Hoffnung in diesem riesigen Meer aus Habgier und Leid.

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