Monuments Men

Trailer

Es ist Mitte des Jahres 1944. In amerikanischen Kunstkreisen wird bekannt, dass Hitler hochgeschätzte Kunst verschleppt, um sie später in einem geplanten Führermuseum auszustellen. Das Museum soll die größte Kunstsammlung aller Zeiten werden. Als wertlos erachtete (jüdische) Kunstwerke werden vernichtet. Eine Gruppe Kunstexperten soll die noch vorhandenen Werke schützen und die bereits verschwundenen aufspüren, sie bewahren und zu einem sicheren Zeitpunkt an die ursprünglichen Besitzer zurückgeben. Die acht Männer, darunter fünf Amerikaner, ein Engländer, ein Franzose und ein Deutscher, durchlaufen erst eine Grundausbildung, um dann im Namen der Armee die verschiedensten Stücke, sei es Brücken, Skulpturen oder Bilder in Frankreich, Belgien und Deutschland vor Zerstörung zu retten.

Die Idee des Films ist sicher eine gute. Besonders, wenn die Grundlage eine wahre Begebenheit ist. Nur das allein macht noch keinen guten Film. So fehlt es The Monuments Men an Authentizität. Die antrainierten Akzente sind furchtbar. Cate Blanchett gibt sich redliche Mühe, scheitert aber in ihrem Vorhaben eine englischsprechende Französin zu spielen. Genauso geht es Dimitri Leonidas, der als ausgewiesener Deutscher noch nicht einmal deutsche Städte richtig ausspricht. Die Kulissen in den Städten sind recht altbacken und haben mich eher an die Zeit um den ersten Weltkrieg, als den zweiten erinnert. Spannend oder überraschend ist die Story auch nicht. Nur ab und zu bricht eine amüsante Szene den dahinplätschernden Plot.

Aus dem Material hätte ein weitaus spannenderer, intensiverer, tiefer gehender Film entstehen können. Ich war enttäuscht.

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