The Hobbit – The Desolation of Smaug

Trailer

Die Abenteuerreise der 13 Zwerge, dem Zauberer Gandalf und dem Hobbit Bilbo Beutlin zum Berg Erebor, der Heimat der Zwerge, geht weiter. Gerade von den Großen Adlern gerettet, werden sie immer noch vom erbosten Orkkönig Azog und seinen Kriegern gejagt. Um wenigstens eine Nacht in Ruhe zu verbringen, retten sie sich in das Haus des Hautwechslers Beorn. Am nächsten Tag ziehen sie weiter in den Düsterwald. Am Rande des Düsterwaldes verlässt Gandalf sie. Er muss einer Botschaft Galadriels nachgehen und sich mit Radagast, dem Braunen, in Dol Guldur treffen. Die Zwerge werden inzwischen von Waldelben gefangen genommen, die sie zu ihrem König Thranduil bringen, der sie alle einsperren lässt. Bilbo kann dank des Rings einer Gefangennahme entgehen. Daher sind die Zwerge bald wieder frei. Während ihrer Fahrt zur Seestadt Esgaroth treffen sie wieder auf die Orks. Unterstützt von den Elben Legolas, Thranduils Sohn, und Tauriel können sie den Orks entkommen. Durch den Schiffer Bard gelangen sie unbemerkt in die Seestadt. Am nächsten Tag wollen sie von dort nach Erebor aufbrechen, um den Arkenstein zu finden. Da Kili durch einen Orkpfeil verletzt wurde, bleibt er mit seinem Bruder Fili und Bofur in der Seestadt zurück. Die anderen suchen unter der Führung von Thorin Eichenschild den Eingang zur Höhle des Drachen Smaug, da die Höhle einst der Palast der Zwerge war. Einmal im Inneren wird Bilbo losgeschickt, die Lage zu erkunden und den Arkenstein unter Smaugs Klauen hinweg zu stehlen. Doch Smaug erwacht und Bilbo wird entdeckt. Der Drache wird fuchsteufelswild, erhebt sich aus seiner Höhle und fliegt in Richtung Esgaroth, die in Angst und Schrecken verfällt.

Ein Buch, dass nur 400 Seiten hat, wird zu einem dreiteiligen Epos verfilmt. Da muss zwangsweise das ein oder andere Detail dazuerfunden werden. Nur so kann es sein, dass sich eine Erzählspanne von 3 Tagen auf 2,5 Stunden erstreckt. Trotzdem ist es ein actiongeladenes Spektakel, in dem es erst am Ende ein paar Längen gibt. Die Zeit, die Bilbo und Smaug zusammen in der Höhle verbringen, hätte ein gutes Stück kürzer sein können. Besonders, weil es diese Szene im Buch gar nicht gibt. Dies ist nicht der einzige Unterschied zur Romanvorlage. Zum Beispiel begegnen die Zwerge Beorn nur in menschlicher Gestalt und sie übernachten bei ihm nicht heimlich, sondern auf seine Einladung hin. Auch fliehen die Zwerge im zweiten Teil nicht mehr vor den Orks. Diese haben sie auf den Rücken der Adler abgehängt. Im Düsterwald sind die Zwerge über mehrere Wochen eingesperrt und nicht nur ein paar Stunden. Legolas wird im Film nicht erwähnt und der Charakter Tauriel ist eigens für den Film geschaffen worden. Dementsprechend ist auch die Beziehung zwischen Kili, der im Buch unverwundet bleibt, und Tauriel ein Zusatz im Film.  Auch gehen die Zwerge geschlossen nach Erebor, keiner bleibt zurück. Diese und noch einige andere Veränderungen sind sehr offensichtlich. Trotzdem ist der Film sehr gelungen und spannend. Manche Zusätze helfen einfach, den Zusammenhang zwischen dem Hobbit und dem Herrn der Ringe zu verstehen. Charaktere wie Galadriel und Legolas haben einen gewissen Wiedererkennungswert. Gandalfs Reise nach Dol Guldur zeigt die Anfänge Saurons.

Anhand der Gestaltung der Orks kann man sehen, dass Regisseur Peter Jackson seine Ursprünge im Horrorfilm-Genre hat. Der Anblick ist also nichts für zarte Gemüter. Alles in allem ist der Film für Fantasyfans ein Muss, aber auch, wer ein bildgewaltiges Kinoabenteuer sucht, ist mit diesem Film gut bedient. Lediglich die Hardcore Tolkien-Fans werden mit diesem Film wohl nicht glücklich sein, weil sehr viele Veränderungen vorgenommen wurden. Ein weiterer Pluspunkt ist der wunderschöne Titel Song “I see Fire” von Ed Sheeran (http://www.youtube.com/watch?v=mllXxyHTzfg)!

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