The Physician (Der Medicus)

Trailer

England im 11. Jahrhundert. Rob Cole ist zehn Jahre alt, als seine Mutter an der Seitenkrankheit stirbt. Schnell schließt er sich einem “Barber” an, der gerade durch sein Dorf zieht. Mit ihm reist er die nächsten Jahre durch England. Währenddessen lernt er von seinem Ziehvater alles, was er ihn über die verschiedensten Krankheiten lehren kann. Irgendwann wird das Augenlicht des “Barbers” immer schlechter. Doch eines Tages treffen sie eine Gruppe Juden, dessen “Barber”, genannt “Hakim”, das Augenlicht des englischen “Barbers” durch eine Operation wieder herstellen kann. Rob ist fasziniert von den medizinischen Fähigkeiten des “Hakims” und fragt ihn aus. Die Bewunderung für ihn und sein Wissen wächst. Schnell ist Rob klar, dass er nach Isfahan reisen wird, um beim berühmten Ibn Sina zu lernen. Auch wenn das bedeutet, sich für einen Juden ausgeben und seine wahre Herkunft verleugnen zu müssen. Daher macht er sich auf den Weg quer durch Europa bis nach Ägypten. Dort schließt er sich einer Karawane an mit der er die Wüste bis Isfahan durchziehen will. Mitten in der Wüste wird die Karawane von einem Sandsturm überrascht und auseinandergerissen. Mit letzter Kraft schafft es Rob, der nun unter dem Namen Jesse ben Benjamin reist, nach Isfahan. Dort lernt er Ibn Sina kennen und wird in seine Schule aufgenommen. Er saugt den Unterricht auf, ist hilfsbereit und lernbegierig. Er scheint am Ziel seiner Reise angekommen zu sein, doch das Abenteuer hat gerade erst begonnen. Undurchdringliche Machtspiele, verheerende Krankheiten, tödliche Versuchung und eine verhängnisvolle Liebe warten auf ihn.

Der Medicus basiert auf dem gleichnamigen Buch von Noah Gordon. Die Idee des Buches wurde im Film zwar aufgegriffen und auch viele Charaktere, die im Buch vorkommen, findet man im Film wieder. Aber die eigentliche Geschichte im Film weicht sehr von der des Buches ab, daher sollte man sich von der Geschichte des Buches komplett los sagen, um den Film genießen zu können. Die Landschaftsaufnahmen sowohl von England, als auch der Wüste, sind wunderschön, wobei die Wüste schon fast aussieht, als wäre sie durch den Weichzeichner gezogen worden und der Sandsturm computeranimiert. Alles in allem ist es ein schöner Film, auch wenn ich auf die Liebesgeschichte hätte verzichten können.

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